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Homepage von Wolfgang Strüwe
Solartechnik
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Die Sonnenenergie wird bei uns auf zwei verschiedene Arten genutzt.

1. Im Herbst 1993 musste bei uns die Heizungs- und Brauchwasseranlage erneuert werden. Da mich das Thema Sonnenenergie stark interessierte, habe ich gleich einen 350 Liter Viessmann Edelstahlspeicher Verti-Cell bivalent 2/2 einbauen lassen. Die Wärmegewinnung erfolgt mit einem Vaillant Gasbrennwertgerät für Wandmontage. im Sommer 1994 habe ich dann die beiden Vakuumröhren-Kollektoren Typ Mazdon 20 in Betrieb genommen.

Leider musste ich im Sommer 1999 feststellen, dass die Leistung der Anlage stark nachgelassen hatte. Durch Temperaturmessungen an den Wärmetauschern der Röhren fand ich heraus, dass mindestens 19 der insgesamt 40 Röhren defekt waren. Durch zähe Verhandlungen mit der Firma Solatherm ist es mir gelungen, alle 40 Röhren gegen eine Kostenbeteiligung auszutauschen. Die neuen Röhren vom Typ TMA 600 haben eine neue Verdampfertechnik und eine Abschaltung gegen Überhitzung, was den Ausfall vermieden hätte. Die Solar-Divicon-Station PS 10 sorgt für die Umwälzung der mit Frostschutz versehenen Tauscherflüssigkeit, und wird durch das Regelgerät TMX 300 gesteuert. Dort hatte sich im heißen Sommer 2003 der Temperaturfühler im Röhrenkollektor ausgelötet und wurde erneuert. Über einen Stundenzähler erfasse ich die Laufzeiten der Umwälzpumpe und kann so Rückschlüsse auf die korrekte Funktion ziehen.

      1994 bis 1999        1999 bis 2004            2004 bis 2009

2. Im Winter 1995 entschloss ich mich eine Fotovoltaikanlage zu errichten. Mit Hilfe der Firma K.M.S Elektrotechnik aus Halle/Westfalen wurde ein Angebot für eine 2,64 kWp Anlage erstellt und dann schnellstmöglich beim Landesinstitut für Bauwesen und den Stadtwerken Bielefeld eingereicht, um Fördermittel zu beantragen. Im Mai 1996 kam die Bewilligung und der Aufbau konnte beginnen. Es wurden 24 Module GPV 110 ME auf das Kuhstalldach geschraubt und mit dem Solwex Wechselrichter über 25 Meter Kabel (25 qmm) verbunden.

Ab nun wurde versucht, den meisten Strom zu verbrauchen, wenn die Sonne schien. Der Überschuss ging dann ins Stromnetz der Stadtwerke und wurde mit 17 Pfennig vergütet.

Da ich ja nun wusste, wie alles Abzulaufen hat, beantragte ich Anfang 1999 die Erweiterung um 1,98 kWp. Die Bewilligung kam im März und es wurden 18 Siemesmodule SM 110 vor den Scheunengiebel gebaut. Als Wechselrichter arbeitet hier ein SMA Sunny SWR 1500, da der im Gegensatz zum Solwex nur einphasig ans Stromnetz angeschlossen werden musste.

Im April 2000 trat dann das Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien in Kraft und es gab nun 99 Pfennig für 1 KWh. Dafür musste ein eigener Einspeisezähler installiert und die Wechselrichter separat dort angeschlossen werden. Trotzdem hat jeder Wechselrichter noch einen eigenen Zähler, damit ich mal die Leistungen vergleichen kann.

Anlagenvergleich 2004 Anlagenvergleich 2005 Anlagenvergleich 2006

Anlagenvergleich 2007 Anlagenvergleich 2008 Anlagenvergleich 2009

Solarenergie-Ernte

      1996 bis 2000           2000 bis 2004             2004 bis 2009

Erbrachte Kilowattstunden pro Jahr pro Kilowatt installierter Leistung (KWp)

Falls die Stromversorgung von den Stadtwerken mal ausbleibt, kann man leider nicht auf die Fotovoltaikanlagen zurückgreifen, da sie nur Netzsynchron laufen.

Dann verlasse ich mich auf ein Notstromaggregat, dass 12 kVA Drehstrom liefert und den kompletten Haushalt versorgen kann. Ein MWM luftgekühlter 3 Zylinder D 308-3 Baujahr 1968 mit 2235 qcm Hubraum leistet 17KW/23PS bei 1500 U/min und treibt einen Piller 12 kVA Drehstromgenerator.

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